Heute essen wir fangfrischen Thunfisch, jetzt muss Jamila ihn nur noch zubereiten...
Mittwoch, 30. Dezember 2009
Dienstag, 29. Dezember 2009
Urlaubsfotos
Nach dem Fest ist vor dem Fest...
Wir haben Heilig Abend klassisch gefeiert, mit Weihnachtbaum (aus Plaste), Braten Knoedel und Rotkohl. Tagsueber wurden die letzten Weihnachtkekse gebacken und der Baum zusammengebaut und geschmueckt. Als das Christkind gegen 6 noch immer nicht aufgetaucht war, beschlossen Sela und ich es suchen zu gehen. So liefen wir eine halbe Stunde durch die Gegend- leider Erfolglos- und wer haette es geahnt, genau in dieser Zeit war das Christkind bei uns im Haus gewesen. Leider hatte es nicht viel Zeit, da es noch einigen Kindern Geschenke bringen musste und konnte nicht auf uns warten. Vielleicht sehen wir es ja naechstes Jahr....?
Um Mitternacht gab es dann noch ein Feuerwer
k da die Nicas Weihnachten wie wir Sylvester feiern. Party mit Freunden, Familie und Rum und eben um Mitternacht Knaller anzuenden. Was aber nicht heisst das Sylvester nicht auch geknallt wird. Naja eigentlich schiessen sie das ganze Jahr ueber Raketen in den Himmel .......
Am 2. Weihnachtstag sind wir dann ins Strandhaus gefahren. Hier geniessen wir die letzten Tage des Jahres 2009 und halten uns beschaeftigt mit Haengemattenschaukeln, Sandburgen bauen, Wellenreiten und Kinder verbuddeln....
Hier bleiben wir noch bis zum 31.12 damit wir puenktlich zum Feuerwek wieder in der Stadt sind.
Euch allen wuenschen wir jetzt schon mal vorab einen guten Rutsch ins neue Jahr.....
Samstag, 19. Dezember 2009
Nachtrag: Ometepe...eine Insel mit zwei Bergen
Im April waren wir mit einer Schueleraustauschgruppe aus Deutschland auf Ometepe. Die groesste der zahlreichen Inseln (ueber 360) des Nicaraguasees, soll Michael Ende einst als Vorbild fuer seine Geschichte "Jim Knopf" gedient haben. Die Insel hat naemlich zwei beeindruckende Vulkane, die beide noch aktiv sind. Im Nicaraguasee selbst kann man wunderbar baden - anders als der voellig verdreckte Managuasee, ist er recht sauber und schoen.
Von Rivas (etwa 45 min. von Managua) faehrt man eine Stunde mit der Faehre bis Ometepe.
Unterwegs: Unser Bus hat eine Panne und es geht erst mal nichts mehr. Nach einer halben Stunde Wartezeit werden wir von einem Linienbus aufgenommen, der uns netterweise bis vor unser Hotel faehrt.
Unser Hotel "Chaco Verde" mit Blick auf den groesseren Vulkan - den "Conception".
Eiskalte Dusche nach einem 3 stuendigen Aufstieg auf den "Maderas" , den kleineren Vulkan. Obwohl die Klettertour bei unertraeglicher Hitze alle unsere Kraefte gekostet hat (Sela und Chris sind am Strand geblieben), war es ein tolles Erlebnis. Ich habe zum ersten Mal in meinem Leben Affen in freier Wildbahn gesehen und wundervolle Aussichten genossen.
Sela und Chris - kuscheln gegen den Wind...schade das Chris sein Windsurfmaterial zu Hause gelassen hat.
Der "Concepcion".
Die Faehre ...und das Ende unserer Reise.
Dienstag, 15. Dezember 2009
Advent Advent ein Lichtlein brennt...

Das ist unser "Palast". Wenn auch sehr einfach, so gibt es alles was wir brauchen und unser Vermieter Julio ist froh das wir uns um das alte Haus kuemmern. Unsere WG-Mitglieder sind etwas traeger und kommen daher selten - Marco war bisher noch nicht mal da. Nunja, jeder wie er mag. Da wir die Abmachung haben, dass jeder die Zimmer der anderen nutzen darf, wenn sie nicht da sind, ist immer reichlich Platz fuer Gaeste. Irgentwer findet sich immer, der Lust hat mitzukommen - so mangelt es uns weder an Gesellschaft, noch Sela an Spielkameraden.
Die vorgelagerten Felsen bilden verschiedene natuerliche Pools, je nach Ebbe oder Flut - ideal zum Planschen und fuer erste Tauchversuche unseres Youngsters.
Rueckfahrt auf Veras Pickup (eine unserer Kolleginnen) mit Hunden und Kindern.
Wie man sieht sind wir meistens ziemlich entspannt.....:-)Aber neben den erfreulichen Dingen gibt es natuerlich auch immer etwas Aerger...unser Auto ist mal wieder in der Werkstatt um das gleiche Teil wie vor 4 Monaten erneut austauschen zu lassen. Der letzte Mechaniker hat nicht grade super Arbeit geleistet. Das ist hier das gleiche Leid wie in Ghana - staendiges Gefrickel und dauernd sind
die Kisten mit irgentwas anderem dran. Das nervt schon ein wenig. Wir haben darum Dianas alten Volvo gekauft (ein richtiger alter Cuba-Cruiser) - so koennen wir die Autos abwechselnd zum Mechaniker schieben....
Waehrend Chris sich taeglich mit 1,5 Stunden Mathenachhilfe anstrengt (die Kleine ist nicht grade motiviert), raucht mir taeglich der Kopf vor lauter Spanischvokabeln. Die Grammatik ist nicht gerade mal so eben erlernbar. Obwohl die Nicas meistens nur drei Zeiten im Alltag verwenden, reicht das fuer mich leider nicht und daher pauke ich taeglich Verbentabellen (die unendlich zu sein scheinen) und lese brav El Mundo und Co. Im Moment sehe ich manchmal den Wald vor lauter Baeumen nicht, aber laut Hubert Luna, meinem Spanischlehrer, schlage ich mich wacker...ich habe aber das Gefuehl ich schlage mich nur noch selbst - und zwar auf Spanisch (auch im Schlaf).
Der Englischunterricht ist da schon etwas einfacher - Jack Brown (so amerikanisch wie sein Name) versteht es Diana und mich bei Coffee a la Jack (mit Caramelgeschmack) bei Laune zu halten. Unsere Diskussionen ueber Politik, Wirtschaft und Geschichte sind aeusserst lehrreich und so schlagen wir zwei Fliegen mit einer Klappe und moebeln neben unserem Englisch auch unser Allgemeinwissen auf. Da in unserem "Klassenzimmer"- Charlie's Cafe" so einige von Jacks Bekannten herumsitzen (Jack war mal Chefredakteur in Managua), bekommen wir auch noch mehr Gesellschaft und es geht daher lebhaft zu. Die Essays muessen wir immer bis Mitternacht per E-mail an ihn schicken, da Jack mit seinen 67 Jahren nicht mehr solange schlaeft und sich morgens langweilt.
Selassie besucht in den Ferien das Ferienprogamm des Kindergartens und hat taeglich Schwimmunterricht. Mittlerweile braucht er seine Bewegungsration, da er sonst vor lauter Energie den Weg ins Bett abends nicht findet. Langsam gehoeren wir auch zu den Eltern, die ihre Kinder zu deren Terminen durch die Gegend fahren. Obwohl ich eigentlich immer gegen diese Art von Programmen war, denke ich mittlerweile, dass wir ihm zu Hause einfach nicht mehr genug Abwechslung bieten koennen. Da er keine Geschwister hat finden wir es wichtig, dass er mit anderen Kindern Kontakte hat. Diese Woche wollen wir das erste mal ins Kino gehen und uns einen Tierfilm ansehen. Das Kino ist hier sehr schoen und billig (nur 2 USD). Man fuehlt sich fast wie zu Hause - so kalt ist die Klimaanlage. Wir werden uns gut mit Strickjacken und Muetzen bewaffnen...
Bis zum naechsten Post wuenschen wir allen unseren Lesern das Allerbeste und beneiden euch ein ganz klein wenig um die romantische Weihnachtszeit, den Schnee und das leckere deutsche Essen (Rotkohl, Braten und Knoedel gibts bei uns aber auch).
Leider hat unsere Kamera (bereits die zweite) ihren Geist aufgegeben und daher eine etwas unvollstaendige Dokumentation unserer Besucher und Freunde:
Vera arbeitet mit mir in der Grundschule und ist bereits seit fast drei Jahren hier.
Diana, meine beste Nicaraguagefaehrtin- sie verlaesst uns naechste Woche. Witzigerweise hat sie im Januar ein Vorstellungsgespraech mit dem neuen Direktor der Schweizer Schule Accra....wenn alles gut geht uebernimmt sie vielleicht meinen frueheren Posten in Ghana...
...Und Lars, unser "Hauslehrer" und Freund, der sich nur schweren Herzens im Februar wieder auf nach Berlin machen wird...vielleicht sehen wir uns dann ja bald wieder...

Sonntag, 6. Dezember 2009
Rueckschau - Dezember o8
Geschafft - das erste Schuljahr ist vorbei - wir haben Ferien
Festival de Natacion: Die Schiedsrichter - Diana, ich, Evelyn, Carsten und Isabelle


Nach zwei Wochen Stress ist mit dem Wochenende endlich Ruhe bei uns eingekehrt. Wir sind wieder in der Lage uns selbst um unser Kind kuemmern zu koennen, das in der letzten Zeit gezwungenermassen zum Emleadakind mutiert ist (Empleadas nennt man hier die Haushaelterinnen, auf Spanisch bedeutet es nur so viel wie Angestelter). Zu unserer grossen Erleichterung hat aber alles sehr gut funktioniert und Erica (unsere Haushaelterin) und Selassie haben sich blendend verstanden, da sein Spanisch mittlerweile recht gut ist
Den Abschluss des Schuljahres haben wir mit dem Kollegium ausgiebig gefeiert - ich kann mich nicht erinnern wann ich das letzte mal von 2 Uhr nachmittags bis um 3 Uhr morgens unterwegs war....muede sind wir immer noch.
Die Trockenzeit ist angebrochen, es regenet nur noch sehr selten und daher empfaengt uns momentan jeden Morgen ein strahlend blauer Himmel. Da ist es nicht so schwer gute Laune zu haben.
Es ist schon seltsam Weihnachtsdekoration bei 27 Grad aufzuhaengen. Der Nikolaus war dennoch heute da - aus Mangel an Stiefeln hatte Sela beschlossen seine Chucks ins offene Fenster zu stellen (vor der Tuere haette sie Mimi zerkaut). Chris bereitet gerade das spaete Fruestueck zu und dabei werden wir dann die zweite Kerze anzuenden. Natuerlich ist der Kranz nicht echt, denn in Nicaragua ist es etwas muehsam an Tannenzweige zu gelangen. Den kuenstlichen Weihnachtsbaum und die entsprechende Dekoration haben wir auch schon gekauft und dank eines neuen deutschen Laedchens gibt es sogar echten Marzipanstollen und Spekulatius. Die Nicas stellen ihre Christbaeume alle schon am 1. Dezember auf..es fehlen nur noch die Geschenke. Das kommt bei uns aber auf keinen Fall in die Tuete. So viel Tradition muss es dann doch sein.
Die naechsten Tage werden wir erst mal am Strand verbringen und erst Mitte der Woche in die Stadt zurueckfahren. Dann beginnt fuer mich die harte Lernphase:9 Stunden intensiv Spanisch und 6 Stunden Englisch pro Woche. Da ich mich im Februar beim Auswaertigen Amt zu den Eintsellungstests einfinden muss habe ich viel zu tun. Ich hatte mich vor ein paar Monaten fuer den gehobenen diplomatischen Dienst beworben und bin eingeladen worden - jetzt muss ich daher Kniegas geben...
Chris konnte nicht nein sagen und wird jetzt einen Privatschueler auf das Examen de Reparacion in Mathe vorbereiten - so nennt man hier die Nachpruefungen, die von der 2. Klasse an vorgenommen werden. Ausserdem werden wir in den Ferien Diana (siehe Foto) verabschieden. Sie kehrt in den Ruhrpott zurueck - ein schmerzhafter Verlust fuer uns , da sie meine engste Freundin hier ist. An das Kommen und Gehen gewoehnt man sich im Ausland irgentwie nie, je netter die Menschen desto schwerer wiegt dann der Verlust.Im Gegensatz zu unsere Zeit in Ghana, haben wir hier sehr viel engere Bande geknuepft und sind gerne Gastgeber und Gaeste. Sicher hat das auch viel mit Sela zu tun und der Erfahrung, dass man sonst sehr einsam ist. Vielleicht sind wir aber auch ein Stueck reifer geworden und toleranter. Es kommt uns nicht darauf an wie alt die Leute sind oder welche kleineren Macken sie eventuell haben - letztlich bedeutet die Vielfalt Bereicherung und ermoeglicht uns immer wieder ueber den eigenen Tellerrant hinauszuschauen.
Wir wuenschen euch allen einen schoenen 2. Advent und ein frohes Nikolausfest.
Mittwoch, 2. Dezember 2009
Nach langer Pause - da sind wir wieder...

1. Selassies Geburtstag im Zoo: Erdme (Chris Chefin und gute Freundin - Diego, Janneck, Sela, Isabelle, Amelie oder Alischa (nur ein kleines Muttermal unterscheidet die Zwillinge)


Schueler meiner Klasse 4 - ganz links: Carlos Roberto - einer von Chris Privatschuelern und Selas Freund
Diana and me am Beach
Dream Team mit Lieblingsdinos: Sela und Diego
Diana und ich

Lang ist's her...da wir jetzt endlich wieder einen eigenen Internetzugang haben koennen wir endlich wieder schreiben. Zwischendurch wurde uns der Laptop geklaut. Unserem (ehemaliger) Gaertner wurde es wohl eines schoenen Sonntages zu langweilig und er beschloss darauf in unser Haus einzubrechen. Gluecklicherweise ist ihm das aber nicht ganz gelungen, trotz aller Versuche die Tuer gruendlich zu ramponieren. Da der Computer aber in Reichweite des Fensters stand, konnte er ihn mit einem langen Ast durch das Fenster ziehen. Ich (Jamila) habe mich lange darueber geaergert - vor allem ueber meine eigene Dummheit. Unsere Erfahrungen in Ghana lagen wohl doch zu lange zurueck und wir sind insgesamt mal wieder zu vertrauensselig gewesen. Chris bleibt bei solchen Dingen immer ganz gelassen und betrachtet es als unsere persoenliche Spende (oder so aehnlich). Jedenfalls haben wir uns lange schwer getan einen neuen zu kaufen, ganz davon abgesehen dass diese Dinge heir auch nicht ganz billig sind. Aber naja, was soll's.
Mittlerweile sind wir fast ein Jahr hier und fuehlen uns sehr wohl. Wir haben viele Freude gefunden, vorallem unter den Kollegen der Deutschen Schule. Die vielen Fiestas hier bringen einander schnell naeher und niemand spuckt hier in den obligatorischen Nica Libre (Cuba Libre).
Mit Marco (Selas Kindergartenlehrer) und Evelyn und Ralf, teilen wir uns seit zwei Monaten ein Haus am Meer - mit absolut sauberen und leeren Straenden. Auf diese Weise ist jedes Wochenende ein kleiner Urlaub und wir freuen uns schon auf die grossen Ferien, die in 2 Tagen beginnen, um einmal etwas mehr Zeit in El Transito und unserer Villa Kunterbunt zu verbringen.
Nachdem uns immer wieder Eltern des Colegios angesprochen hatten, ob wir nicht privat Deutschunterricht erteilen koennten, hat Chris die Gelegenheit beim Schopfe gepackt und das leer werdende Nachbarhaus Ende August gemietet. Seit dem hat er seine eigene kleine Nachmittagsschule und gibt zusammen mit Lars, einem unsere Freunde hier, Hausaufgabenhilfe auf Deutsch. Wir koennen uns nicht beschweren - die Eltern sind sehr zufrieden weil sich alle Kinder beachtlich in der Schule verbessert haben und auch die kritischen Kanidaten das Schuljahr mit Erfolg abgeschlossen haben. Zusaetzlich zum Deutschunterricht im Kindergarten wird Chris ab naechstem Semester auch zwei Deutschkurse in der ersten Klasse geben. So kann es kommen - jetzt sitzt mein Liebster bald mit mir im Lehrerzimmer :-)
Im September haben wir Selassies 4. Geburtstag gefeiert - mit allem was hier dazugehoert. Anders als in Deutschland ist das hier ein riesen Ereignis. Wir haben quasi drei Tage lang gefeiert und drei schrecklich suesse Torten machen lassen - dafuer waren sie optisch alle supertoll. Selassie war begeistert - eine fuer den Kindergarten (mit reichlich Gasiosa = Limo), einen schrecklichen Tyrannosauruskuchen zu Hause und eine riesige Torte fuer die Fiesta. Natuerlich mit einem Haufen Gaesten (12 Kinder und Eltern), Zoobesuch und anschliessender Pinata. Die Pinata war wie gewuenscht ein ca 1,50 m grosser Tyranno aus Pappe und Draht - bis zum Rand mit Bonbons gefuellt. Diese wird an einem Baum aufgehangen und dann von den Kindern mit einem Stock langsam verdroschen bis es Bonbons regnet. Wir hatten uns fuer die spanische Version entschieden - alle Kinder ziehen an verschiedenen Straengen und die Pinata klappt unten auf. Leider ist das Vorhaben nicht ganz gelungen und die Pinata oeffnete sich nicht. Also wurde sie dann doch geschlachtet....
Mittlerweile neigt sich das Jahr dem Ende zu und in den letzten Tagen hatten wir beide einen regelrechten Marathon von Konferenzen und Weihnachtsfeiern. In meinem Fall hiess das z.B. bis 1 Uhr Unterricht (inklusive 2 Abschlussfeiern mit reichlich suessem Pastel=Torte), eine Konferenz von 1.30 Uhr bis 3 Uhr, Abschlussfeier der Klasse 4 am Pool der Schule und anschleissend noch Weihnachtsfeier im Kindergarten fuer die Los Leones (Selas Gruppe). Natuerlich kam auch der Nikolaus bzw. Santa (das schmeisst man hier gerne in einen Topf) mit einem Sack voller richtiger Geschenke. Das Schenken ist bei den etwas wohlhabenderen Eltern der Schule allgemein etwas anders. Man bekommt als "Profe" - so rufen einen als Lehrer alle Kinder, Eltern und Arbeiter an der Schule (oder jeder der weiss das man Lehrer ist) einen ganzen Haufen Geschenke. Dabei scheint es wenig Limits zu geben - Chris hat von einer Schuelerin sogar ziemlich teures Parfum bekommen. Ablehnen kann man das hier auf keinen Fall, das kaeme einer echten Beleidigung gleich. Selassie war ganz begeistert ueber sein Pinguinspiel das der Nikolaus ihm heute gebracht hat. Das es nicht der echte war hat er auch gemerkt - ihm fehlte naemlich der Schlitten. Er meinte heute zum ersten Mal das er es in Nicaragua super finden wuerde - nunja, der Grund liegt wohl auf der Hand.
Aber von den Geschenken abgesehen hat er jetzt auch seine Leidenschaft in diesem Land entdeckt: Das Schwimmen. Seit 2 Wochen geht er drei Mal die Woche zum Training und gibt alles was er bieten kann. Seine Profe ist richtig streng und fordert die Kinder - sie ist als junge Frau fuer die DDR angetreten - aber Sela liebt sie und tut alles um sie zu begeistern. Gleich beim ersten Training hat er 15 Bahnen (a 25 Meter) durchgehalten. Chris und ich sind sehr stolz und besonders der Papa strahlt vor Glueck das unser Sohn wohl nach ihm zu schlagen scheint. Angst vor dem Wasser kennen beide nicht - ganz im Gegensatz zu mir, der Bleiente in der Familie.....
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